Überblick

Das Mathilde-Planck-Programm soll die Zahl der Professorinnen an Fachhochschulen (FH) erhöhen. Mindestens 65 Professorinnen sind hieraus schon hervorgegangen. Mehr als 1000 Akademikerinnen auf dem Weg zur FH-Professur werden derzeit unterstützt (Stand: Februar 2007).

Das Mathilde-Planck-Programm entstand im Rahmen von Bund-Länder-Programmmen, die 2006 ausgelaufen sind, und umfasst(e) mehrere Bausteine, von denen zwei als Landesprogramme fortgeführt werden (nicht zuletzt auf Empfehlung des Rechungshofs):

Das Programm fördert(e) systematisch den Erwerb der FH-spezifischen Berufungsvoraussetzungen, die Erfolgschancen bei Bewerbungen und das Interesse an einer FH-Professur - in Verbindung mit flankierenden Beratungs- und Serviceangeboten, die ebenfalls fortgeführt werden. Über Infoabende und webgestütztes Mentoring via Website mit Online-Datenbank informieren wir unzählige Frauen über ihre Chancen als FH-Professorin und die Wege zum Ziel, geben persönliche Tipps und senken die Such- und Vermittlungskosten für Frauen und Hochschulen.

Alle Teil-Programme des Mathilde-Plancks-Programms sind innovativ, wurden von uns initiiert und in Kooperation mit dem Wissenschaftsministerium des Landes ausgearbeitet. Derzeit plant das Ministerium eine Ausweitung der Lehrauftragsprogramme auf Kunst- und Musikhochschulen sowie Berufsakademien.

Zusätzlich oder alternativ können in Baden-Württemberg auch weitere Förderprogramme genutzt werden, über deren künftige Ausgestaltung allerdings noch nicht endgültig entschieden ist. Auch in den anderen Bundesländern ist die Förderlandschaft im Umbruch. Sie wird noch vielfältiger werden, als sie während der Bund-Länder-Programme bis 2006 waren. Besonders groß waren die länderspezifischen Unterschiede bei der Frauenförderung im FH-Bereich.

Mathilde Planck - Kurzbiografie
Mathilde Planck - bwWoche Nr. 25 / 2005
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