Walburga Duong

Melchiorstr. 5, 72654 Neckartenzlingen, Tel: 07127/34659,
e-mail: duongw@fh-nuertingen.de

40 Jahre alt, verheiratet, 3 Kinder
Ausbildung als Landwirtschaftlich-technische Assistentin
2 Jahre Tätigkeit an der Universität Hohenheim als LTA
seit 1978 Hausfrau und Mutter,
Teilzeitbeschäftigung als Sprachhelferin im Kindergarten
WS 98/99 Beginn des Studiums der VWL an der FH - Nürtingen


Zur Person

20 Jahre habe ich meine Aufgabe als Mutter mit viel Engagement und Liebe, meine Aufgabe als Hausfrau aus Pflichtbewusstsein und die Pflege meiner Schwiegermutter aus Verantwortungsbewusstsein erfüllt. In dieser Zeit habe ich viele Erfahrungen gesammelt und mich weiterentwickelt. Schon seit einigen Jahren bestand der Wunsch nach der Erziehung der Kinder noch einmal etwas Neues zu machen, da ich in meinen erlernten Beruf als LTA nicht wieder zurück wollte.Nach langem Überlegen und auch noch mit vielen Zweifeln (kann ich das noch, bin ich nicht doch schon zu alt, nehme ich jungen Menschen nicht den Studienplatz weg...) habe ich im Frühjahr 1998 gedacht „jetzt oder nie“ und mich in Nürtingen beworben.


Zur Studienwahl

Am Anfang stand im Mittelpunkt meiner Überlegungen natürlich ein sozialer Beruf (auch in meinem Umfeld löse ich ungläubiges Erstaunen aus, wenn ich sage, dass ich VWL studiere). Doch im Zuge verschiedener ehrenamtlicher Tätigkeiten habe ich erkannt, dass ein wirtschaftlicher und besonders ein wirtschaftspolitischer Bezug immer gegeben ist und dass ich im Studiengang VWL auch mein politisches Interesse einbringen kann.


Zum Studium

Mit vielen Bedenken und Ängsten (kann ich mich ohne kaufmännische Kenntnisse in die wirtschaftlichen Vorgänge eindenken, reicht meine Konzentrationsfähigkeit und Merkfähigkeit aus, komme ich mit der Zeit klar, wie fühle ich mich in der Rolle als „Außenseiter“...), aber mit dem Willen es zu schaffen startete ich mein erstes Semester VWL. Durch konzentriertes, intensives und regelmäßiges Arbeiten habe ich Nachteile gegenüber den jüngeren Kommilitonen ausgeglichen. Natürlich ging das nicht ohne die tatkräftige Unterstützung meiner Familie. Die Freude am Lernen und das Erfolgserlebnis wenn man es geschafft hat, das auch noch mit relativ guten Noten, wiegt den Einsatz vielfach auf. Ich freue mich schon auf das zweite Semester.

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