Diplom-Ingenieurin (FH) Gertrud Grünwied

geb. 1965, ledig. Mehrere akademische Abschlüsse (teilweise berufsbegleitend), berufstätig als Documentation Specialist (seit 1993). Als Mitglied des Normen-Beirats Mitarbeit am Entwurf des internationalen Standards für Software-Dokumentation IEEE 1063 (seit 1998). Lehrauftrag an einer FH, Veröffentlichungen zur Technischen Dokumentation.


Zur Person

Mein Leitspruch: Lehren UND Lernen. D.h. nicht auf einem bestimmten Wissensstand ste-henbleiben, sondern Wissen weitergeben und gleichzeitig neues Wissen erwerben.


Zur Berufspraxis

Die wichtigen Dinge für Erfolg im Beruf lernt man (leider) in keinem Studium: DURCH-SETZUNGSFÄHIGKEIT, FREIRÄUME SELBSTÄNDIG DEFINIEREN und SICH GUT PRÄSENTIEREN. Ganz wichtig: Stellenangebote nicht wörtlich nehmen, sondern das Potenzial erkennen. Als ich vor 5 Jahren bei Wilken begann, war die Stelle als "Dokumentationsassistin" ausgeschrieben. Ich machte es mir jedoch zur Aufgabe, daraus eine ganze Abteilung zu schaffen und tragfähige Konzepte zu erstellen. Die Abteilung ist heute horizontal in alle Unternehmensbereiche eingegliedert. Erreicht wurde dies durch das Einführen geregelter Informationsflüsse und nicht zuletzt durch gute Überzeugungsarbeit.

Zur Lehre

Von den Fragen und kritischen Anmerkungen der Studierenden lernt man selbst am meisten.


Studium/Studienwahl

Ich zähle mich zu den Generalisten: Nach zwei entgegengesetzt gerichteten Studiengängen "Theaterdramaturgie" (die Liebe zur Sprache und Kultur, leider brotlos) und "Technischen Informatik" (die Herausforderung der analytischen Denkweise, nicht brotlos) suchte ich nach einer Synthese und fand sie im Berufsbild der "Technischen Redakteurin". Zu den Aufgaben eines Technischen Redakteurs zählen, komplexe Themen zu recherchieren, analysieren und schließlich in verständlicher Weise auszudrücken. Ein Beruf also, der für die VERMITT-LUNG von technischen Produkten steht. Die notwendigen Kenntnisse reichen von technischen Kenntnissen über sprachliches Stilgefühl bis hin zu pädagogischen Fertigkeiten. Eine Nische in technischen Unternehmen, in der sich auffallend viele Frauen tummeln!


Zum Privatleben

Sport, Natur und Kultur. Je größer der Stress im Beruf ist, umso größer muss auch der Ausgleich sein, damit sich Anspannung und Erholung die Waage halten. Eigentlich wie beim Muskeltraining ...

 Kurzvita | Person | Berufspraxis | Studienwahl/Studium | Privat | Lebenslauf |
|
Veröffentlichungen | zurück |