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Prof.
Dr. Ingrid Müller,
07.11.1961, verheiratet, zwei Kinder (2 und 5 Jahre alt), seit März
2001 Teilzeitprofessur für Pharmazeutische Technologie und Pharmazeutische
Chemie an der Fachhochschule Albstadt-Sigmaringen
Vor der Professur Apothekerin in der Apotheke Oberboihingen, der Kur-Apotheke
in Beuren, im Vinzenz von Paul Hospital GmBH - Rottenmünster und
der Müller'schen Apotheke in Herrenberg, wissenschaftliche Mitarbeiterin
an der Universität Tübingen und an der ETH Zürich, Strahlenschutzbeauftragte,
Dozententätigkeit an einer Krankenpflegeschule, für der Landesapothekenkammer
Baden-Württemberg und an der Fachhochschule Albstadt-Sigmaringen.
Zur Person
Nach Abschluss des Abiturs war es für mich nicht eindeutig, welchen
weiteren beruflichen Werdegang ich gehen wollte. Die Geisteswissenschaften
schienen mir zunächst näher als die Naturwissenschaften. Deshalb
habe ich zunächst Germanistik und Geographie für das Lehramt
studiert. Es hat sich im Verlauf der ersten Semester herausgestellt, dass
mir die Germanistik als Hobby sehr viel Spass macht, aber für mich
persönlich die intensive Auseinandersetzung mit Details der Literatur
nicht wünschenswert erschien. So entschied ich mich, Pharmazie zu
studieren. Insoweit möchte ich allen, die in einer ähnlichen
Situation sind, Mut machen, auch neue Wege zu gehen.
Zur
Berufspraxis
Nach Abschluss des Studiums, Dissertation und mehrjähriger beruflicher
Tätigkeiten haben mein Partner und ich uns entschlossen, Kinder zu
bekommen. Wie sich gezeigt hat, war es sehr wichtig, vorher schon Berufserfahrungen
gesammelt zu haben. So war es weniger schwer, eine Teilzeittätigkeit
zu finden. Wichtig erschien hierbei, dass ich nach der Geburt des ersten
Kindes gar nicht, beim zweiten Kind nur fünf Monate beruflich pausiert
hatte, um den Anschluss an Neuentwicklungen nicht zu verlieren.
Zum
Privatleben
Für mich
hat sich gezeigt, dass Kinder das berufliche Weiterkommen nicht behindern
müssen. So konnte ich mich während meiner Teilzeittätigkeit
auch mit anderen beruflichen Dingen beschäftigen, d.h. mich in bestimmte
Themenbereiche meines Berufs tiefer einarbeiten. Daraus ergab sich die
Möglichkeit, als Lehrbeauftragte an der Fachhochschule mit 2 Semesterwochenstunden
zu arbeiten.
Wichtig war für mich immer das Gespräch mit anderen, wobei mich
in besonderem Masse die Veranstaltungen des Mathilde-Planck-Programms
bestärkt haben, diesen beruflichen Weg zu gehen.
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