
Spezielle Förderprogramme Manches lässt sich allerdings nur durch gezielte Finanzhilfen erreichen
- wenn etwa zu einem früheren Zeitpunkt die Weichen falsch gestellt
worden sind oder Belastungen durch Familienarbeit bestehen. Daher und
wegen der Signalfunktion gibt es in allen Bundesländern eine Reihe
spezieller Programme, die Frauen nach dem ersten Hochschulabschluss eine
weitere Qualifizierung ermöglichen. Das innovative Mathilde-Planck-Programm in Baden-Württemberg ist
eines der wenigen Förderprogramme, das genau auf die Qualifizierung
von Frauen für HaW (FH)-Professuren zugeschnitten ist. Ergänzend
oder alternativ können in Baden-Württemberg auch weitere Programme
für Frauen an Hochschulen genutzt werden (z.B. Regelstipendien).
Relevant sind darüber hinaus alle Förderprogramme im Hochschulbereich,
die beiden Geschlechtern offen stehen (z.B. Graduiertenförderung)
oder ausgewählte Aktivitäten voran bringen sollen (z.B. Forschungsprogramme). In den anderen Bundesländern sieht die Förderlandschaft - trotz
grundlegender Gemeinsamkeiten - etwas anders aus. Spezielle Programme
für Frauen gibt es überall, meist über die Bund-Länder-Hochschulsonderprogramme
finanziert. Deren Besonderheiten sind im HaW (FH)-Bereich besonders groß.
| zurück | |